TCM, die traditionelle chinesische Medizin
FORTBILDUNG FÜR QIGONG-LEHRENDE UND INTERESSIERTE

Die 5 Säulen der chinesischen Medizin, Aspekte der chinesischen Physiologie.
Basistheorie der traditionellen chinesischen Medizin und einige wichtige Ärzte der chin. Medizin  wie Bian Que, Zhang Zhongjing, Hua Tuo, Sun Simiao, Li Shizhen.
Wir lernen einige Denkrichtungen und Modelle der chinesischen Medizin kennen. Wie dachte man über den Menschen, wie funktioniert der  menschliche Körper aus Sicht der chinesischen Medizin?
Wie kann ich das Leben pflegen mit den 5 Säulen: 1. Qi Gong, Bewegung, Dao yin, Meditation, Leben gemäss der Jahreszeiten in guter  Umgebung, Feng Shui. 2. Ernährung. 3. Akupunktur. Moxa. 4. Tuina, Massage. 5. Kräuter

Meridiane ein Netzwerk, das den menschlichen Körper durchzieht und uns mit dem Kosmos verbindet.
Wie kann ich sie selbst üben, erspüren?
Die 8 Wunder/Extra-Meridiane – unser Grundgerüst
Die 12 Organ/Haupt-Meridiane – daraus entsteht der Organfunktionskreis
Wie sind diese alle miteinander verbunden – das ergibt den Qi-Umlauf
Die Akupunkturpunkte als Qi-Höhlen und Tore
Wichtige Punkte, ihre Lokalisation und Selbstbehandlung mit Akupressur, Moxa, Tuina, Gua Sha

Wu Xing – 5 Wandlungsphasen / 5 Elemente
Über die reine Theorie hinaus, erfahren wir wie wir den 5 Wandlungsphasen in vielen Bereichen unseres Lebens auf die Spur kommen, wie sie uns im Alltag begegnen: in den Jahreszeiten, beim Ablauf eines Menschenlebens, bei den Geschmäckern und Vorlieben, dem Ton der Stimme, beim Tonus der Haut, dem Körperbau, bei Hauptschwierigkeiten und Hauptbaustellen bestimmter Menschentypen, bei krankhaften Störungen, aber auch bei Potentialen und Tugenden, u.a. mehr
Warum reagieren Menschen in ein und derselben Situation unterschiedlich? Eine Person wird gefeuert, verliert ihren Job. Der eine spürt Wut, ein anderer hauptsächlich Angst, der dritte ein Gefühl der Wertlosigkeit.
Wenn man diese grundlegenden Zusammenhänge beobachten lernt, entsteht daraus mehr lächelndes Verstehen, Mitgefühl und Toleranz für die  Mitmenschen.
Ursprünglich hieß die trad. chin. Medizin yin yang liu chi wu xing jia d.h. es geht um Yin Yang , die 6 Chi (6 klimatische Faktoren) und die 5 Wandlungsphasen: Feuer, Erde , Metall, Wasser, Holz und ihre Beziehung zueinander.
Eine westliche Sicht der 5 Elemente, ist eher statisch, betont die Konstitution z.B. eines Menschen.  Im östlichen Denken steht bei den Wandlungsphasen hingegen die Bewegung im Vordergrund, dass alles miteinander zusammenhängt und sich ineinander umwandeln kann, sich ständig bewegend und in erregendem Austausch steht.

Das Wang Fengyi System – die Emotionaltherapie aus dem modernen China.
Es gibt ganz praktische Anwendungsmöglichkeiten, wie wir krankmachende Gedanken und Emotionen in heilsame Gedanken umwandeln können.
Wang fengyi war ein einfacher Bauer in Nordchina , der 2-3 Jahre nach konfuzianischer Tradition in einem Zelt am Grabe seines Vaters nach dessen Tod ausharrte. Es war eine Art Rückzug/Eremitage. Es gab nur das Zelt, den Himmel,  die Sterne …….. Er gewann dabei tiefe Einsichten über die Rolle der Emotionen.
Wir können heilen ohne Nadeln und Kräuter, mit Qi Gong und unserer geistigen Ausrichtung – das entdeckte Wang Fengyi

Moxibustion – Gua sha – Schröpfkopfmassage
Einfache Methoden der (Selbst-)Behandlung, einfache Techniken um das Leben zu verlängern, die Gesundheit zu bewahren, das Immunsystem zu stärken und um Kraft und Vitalität wiederzuerlangen.
Grundlegendes Medizinwissen der asiatischen Volksheilkunde.
In China wird diese Art der Medizin oft praktiziert von den Großmüttern, die für die Gesundheit der Familie sorgen, jedoch auch in Kliniken angewendet.
Wir lernen 3 grundlegende Techniken:
Moxibustion
Das ist das Abbrennen von Beifußkraut auf bestimmten Akupunktur-punkten bis ein Wärmegefühl entsteht. Dies stärkt das CHI (die universelle Lebenskraft) und tonisiert das Blut.
Wir lernen die dazugehörigen wichtigen Akupunkturpunkte zu finden und erfahren ihre Funktion. (Moxa auf Ingwer-Salz-Unterlage, Anwendung von Moxazigarren)
Gua sha
Das heisst Reibe-, Schabetechniken mit flachen Gegenständen z. B. Büffelhorn, Jade, Löffel, Münzen, Marmeladenglasdeckel. Gua sha öffnet die Oberfläche das Körpers und hat gute therapeutischen Effekte bei akuten Krankheiten, z.B. Erkältungen, sorgt für Munterheit, Beweglichkeit.
In China ist Gua sha genauso ein Teil des täglichen Lebens wie der Gebrauch des Bades. (In Griechenland war das auch bekannt. Hippokrates sagte der Effekt sei ganz ähnlich als wenn man ein Pferd striegelt.)
Schröpfkopfmassage
Durch den leichten Unterdruck der Schröpfköpfe wird die Muskulatur massiert und Akupunkturpunkte aktiviert. In Verbindung mit Massageöl ist das sehr entspannend, vor allen im Nacken und Rückenbereich. Die wichtigsten Meridiane (Energieleitbahnen) und Akupunkturpunkte werden besprochen.

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Referentin:
Ulrike Panitz, Heilpraktikerin f. chinesische Medizin /Schwerpunkt Kräuter, zertifizierte Qi Gong Lehrerin, Apothekerin
Seit 2004 in eigener Heilpraktikerpraxis mit Schwerpunkt chinesische Kräutermedizin; Mitglied in der AGTCM, Arbeitsgemeinschaft für TCM-Therapeuten.
Ihre Ausbildungen in der TCM
Chinesischer Heilkräuterlehre 2004-2009 bei Dr. Volker Scheid, EIOM München;

2009-2013 Dr. Arnaud Versluys in Klassischer chinesischer Medizin, Shanghan Lun (Shanghan zha bing lun) und Jingui Yaolue; Linienhalter einer alten chin. Ärztelinie, in der die Wissensübermittlung noch vom Lehrer auf den Schüler stattfindet. „Vieles kann man nicht aus Büchern lernen. Bücher schrieben diese Ärzte, wenn überhaupt, oft erst am Ende ihres Lebens.“ 
Studienaufenthalte in China 2006 und 2011.